Schnecke
Übergänge

Übergang des Kindes vom Elternhaus zur Kinderkrippe

 

 

 

 

 

Die Kooperation von Eltern und Erziehern als Partner in der gemeinsamen Verantwortung für das Kind

 

 

 

 

 

Eingewöhnungsphase

 

 

 

 

 

Zu Beginn steht das intensive Kennlerngespräch zwischen Erzieher und Eltern.
Das Ziel dieses Gespräches ist es, das Kind in seiner Individualität wahrzunehmen.
Die Eingewöhnungsphase dauert ca. drei Wochen und ist individuell auf die Bedürfnisse des einzelnen Kindes abgestimmt.

 

 

 

 

 

Übergang Krippe

 

 

 

 

 

Um die Trennungssituation zu erleichtern, darf das Kind einen vertrauten Gegenstand, wie z.B. Schnuller, Kuscheltier, Tuch, … mitbringen.

Uns ist es sehr wichtig, dass sich das Kind darauf verlassen kann, dass Vater oder Mutter die vereinbarte Abholzeit einhalten. Das nimmt dem Kind die Angst, vergessen zu werden und schafft Urvertrauen

 

 

 

 

 

Übergang des Kindes von der Kinderkrippe zum Kindergarten

 

 

 

 

 

Die Kinderkrippe ist eine Einrichtung für Kinder zwischen einem Jahr und drei Jahren
Besucht das Kind im letzten Jahr die Kinderkrippe, begleiten wir das Kind beim Prozess des Übertrittes in den Kindergarten.
Ab dem Monat Mai besucht das Kind regelmäßig an einem bestimmten Tag in der Woche seine zukünftige Gruppe. Beginnend mit einer Stunde, dann immer länger bis es schließlich einen ganzen Vormittag in seiner zukünftigen Gruppe verbringt.
 

Bei der Auswahl der Kindergartengruppe orientieren wir uns an den Freundschaften, die das Kind geschlossen hat, sowie an der Alters- und Geschlechtsmischung der neu entstehenden Kindergartengruppe

 

 

 

 

 

Übergang des Kindes vom Elternhauszum Kindergarten

 

 

 

 

 

Der Kindergarten ist eine Einrichtung für Kinder zwischen drei und sechs Jahren

 

 

 

 

 

Übergang Kindergarten

 

 

 

 

 

Der Übertritt des Kindes vom Kindergarten in die Schule

 

 

 

 

 

Die Kooperation von Eltern, Kindergarten und Schule als Partner in der gemeinsamen Verantwortung für das Kind.

Unser Ziel ist es, die Kinder langfristig und angemessen auf die Schule vorzubereiten. Sie „neugierig“ auf ihre Umwelt, auf Sachinhalte und auf ihre Mitmenschen zu machen oder kurz Freude am Lernen zu vermitteln. Diese Aufgabe beginnt am Tag der Aufnahme.

Für einen guten und reibungslosen Übergang vom Kindergarten in die Schule ist eine partnerschaftliche Zusammenarbeit von Eltern, Kindergarten und Schule erforderlich. Die Kooperation von Kindergarten und Schule besteht zu einem wesentlichen Teil aus gegenseitigen Besuchen, bei denen Erzieherinnen, Lehrkräfte und Kinder miteinander in Kontakt kommen.

Typische Besuchssituationen sind:

  • Lehrkräfte der Schule besuchen den Kindergarten, um mit den Kindern über das Gespräch und das Spiel in Kontakt zu kommen oder einen Vorkurs abzuhalten.
  • Die Kinder besuchen die Grundschule in Begleitung ihrer Erzieherinnen. Für Kinder deren Einschulung ansteht sind Schulbesuche wichtig, um den neuen Lebensraum Schule und die neuen Bezugspersonen kennen zu lernen. 
  • Erzieherinnen besuchen die Grundschule, um den Kontakt zu pflegen und ihre „ehemaligen“ Kinder zu erleben wie es ihnen in der Schule geht. Diese Eindrücke geben eine wichtige Rückmeldung an das pädagogische Personal.

Fachgespräche, in denen sich Kindergarten und Schule über einzelne Kinder namentlich und vertieft austauschen, finden in der Regel im letzten Jahr vor der Einschulung statt. Zu Beginn des letzten Jahres werden alle Eltern im Gespräch um ihre Einwilligung gebeten, solche Fachgespräche bei Bedarf und in Absprache mit den Eltern führen zu dürfen. Bei Kindern, die an einem Vorkurs teilnehmen, erfolgt das Einwilligungsverfahren bereits im Jahr davor.

An einem „Vorkurs Deutsch lernen vor Schulbeginn“ nehmen jene Kinder teil, deren Eltern beide nicht deutschsprachiger Herkunft sind und die einer Verbesserung ihrer Deutschkenntnisse bedürfen. Der Vorkurs, dem eine Erhebung des Sprachstandes im vorletzten Kindergartenjahr vorausgeht, findet während des gesamten letzten Kindergartenjahres statt. Er beträgt 160 Stunden, die Kindergarten und Schule je zur Hälfte erbringen.

 

 

 

 

 

Schulvorbereitung im letzten Kindergartenjahr

 

 

 

 

 

Wir wollen die Kinder befähigen, dass sie selbstbestimmend, solidarisch und sachgerecht, lernen und handeln können.

Eine intensive Schulvorbereitung mit allen angehenden Schulkindern erfolgt regelmäßig zusätzlich im letzten Jahr vor Schulbeginn – auch im Rahmen gemeinsamer Angebote mit der Schule.

1. Tägliche Sprachförderung nach dem Würzburger Trainingsprogramm
(Beginn im Januar – Dauer 20 Wochen, unterbrochen von den Ferien)

  • Lauschspiele
    Förderung der Aufmerksamkeit auf Geräusche und Laute
  • Reime
    Die Reime fordern die Kinder dazu auf, die Lautstruktur der Sprache zu beachten.
  • Sätze und Wörter
    In diesem Bereich erfahren die Kinder, dass Gesprochenes in Sätze und Wörter aufgeteilt werden kann.
  • Silben
    Hier erfahren die Kinder, dass Wörter in Silben aufgeteilt werden können.
  • Anlaute
    Der Anlaut ist der erste Laut in einem Wort. Durch Spielen mit dem Anlaut finden die Kinder heraus wie dieser Laut klingt.
  • Phoneme
    Die Wörter werden zerlegt in Anlaute und Phoneme.

Die nachfolgenden Bausteine unserer vorschulischen Erziehung im letzten Kindergartenjahr finden im wöchentlichen Wechsel statt:

2. Gesehenes, Gefühltes und Erlebtes in Sätzen wiederzugeben.
  Zur Ergänzung der Sprachförderung nach dem Würzburger Trainingsprogramm

3. Visuelle Wahrnehmung und optische Differenzierung
  Erkennen von sichtbaren Unterschieden.

4. Logisches und kreatives Denken
  Erkennen folgerichtiger Zusammenhänge durch kreative Löschungsmöglichkeiten.

5. Mengenverständnis
  Erkennen von Größen und Mengeneinheiten im Zahlenraum bis 10 (20) nach Prof. Preiß.
  Darauf aufbauend werden die Einheiten in Beziehung zueinander gesetzt
  (größer/kleiner, leichter/schwerer, mehr/weniger usw.)

6. Feinmotorik
  Schulung / Übung der Feinmotorik durch anspruchsvolle Bastelangebote.

7. Verkehrserziehung
   Vermittlung von Grundkenntnissen. Diese werden dann praktisch geübt.