Schnecke
Grundlage der pädagogischen Arbeit

Wir sehen das Kind als eine eigenständige Persönlichkeit, dem wir dieselbe Achtung und denselben Respekt entgegenbringen wie einem Erwachsenen!

Damit das Kind seine Persönlichkeit voll entfalten kann wollen wir ihm das Gefühl der Geborgenheit vermitteln, denn für uns ist klar:

 

GEBORGENHEIT GIBT SICHERHEIT

 

Fühlt sich das Kind erst geborgen und sicher, kann es selbständig und selbst bestimmt seine Umwelt erkunden und erforschen. Es kann seine Neugierde auf alles Neue und Unbekannte richten und sich dadurch eigenaktiv Wissen aneignen. Die Neugierde auf das „Leben“ ist die Grundlage allen Lernens, aller Entwicklung, aller Weiterentwicklung!

 

Unsere Einstellung zu unserer Erzieherrolle:

  • Wir wollen dem Kind ein vertrauensvoller Partner sein.
  • Wir sehen das Kind als Partner den wir wertschätzen.
  • Wir wollen ihm den Freiraum den es zur Selbstentfaltung benötigt bieten.
  • Wir beobachten das Kind, um es gezielt unterstützen zu können.
  • Wir wollen dem Kind zur rechten Zeit, die richtigen Impulse geben.
  • Wir wollen es in jedem Bereich unterstützen und ihm Rückhalt bieten.
  • Wir wollen ihm eine harmonische Atmosphäre bereiten, in der es sich wohlfühlt.
  • Wir überprüfen unser eignes Verhalten und unsere Einstellung, um dem Kind ein lernen am Vorbild zu ermöglichen.

 

Unsere Einrichtung arbeitet nach den Leitzielen des Bayerischen Bildungs- und Erziehungsplanes

Der Bayerische Bildungs- und Erziehungsplan für Tageseinrichtungen gilt bis zur Einschulung. Er dient uns als Orientierungsrahmen für unsere pädagogische Arbeit. Er wendet sich gegen fachliche Beliebigkeit und tritt ein für Chancengerechtigkeit und hohe Bildungsqualität für alle Kinder. Im Mittelpunkt stehen Bildungsbedürfnisse, die Kinder bis zur Einschulung für ihre optimale Entwicklung haben. Auf dieser Basis sind die Bildungs- und Erziehungsziele formuliert:

 

Personale Kompetenzen   

   Kompetenz zum sozialen Handeln

Basiskompetenz

Lernmethodische Kompetenz   

   Kompetenter Umgang mit Veränderungen und
   Belastungen
   (Widerstandsfähigkeit / Resilienz)

 

Kompetenz erlebt man, wenn man Aufgaben und Probleme
aus eigener Kraft bewältigt.

 

Wir födern die
Personale Kompetenz
des Kindes mit den Zielen:

 

Wir fördern die
Kompetenzen der Resilienz
mit den Zielen:

 

 

 

  • Das Selbstwertgefühl zu stärken
  • Verantwortung für sich selbst zu entwickeln
  • Eigene Entscheidungen treffen zu können
  • Seine Leistungsbereitschaft zu fördern
  • Neugier und individuelle Interessen zu entwickeln.
  • Das Selbstvertrauen zu stärken
  • Das eigene Verhalten zu hinterfragen
  • Ein Bewusstsein für die eigene Gesundheit zu entwickeln
  • Die Motorik zu schulen
  • Die körperliche und geistige Entspannung als folge von Aktivitäten zu erfahren

 

  • Beziehungen aufzubauen, die durch Sympathie und Respekt gekennzeichnet sind.
  • Sich in andere Personen hineinversetzen zu können.
  • Sich angemessen auszudrücken und Gesprächsregeln zu beachten.
  • Mit anderen gleichberechtigt zusammen zuarbeiten.
  • Konfliktlösungen finden zu können
  • Die Fähigkeit und die Bereitschaft zum demokratischen Handeln zu schulen.
  • Menschen verschiedener Kulturkreise Wertschätzung entgegen zu bringen.
  • Jedem Menschen, egal welcher Rasse , Behinderung oder Geschlecht als einzigartig wahrzunehmen und zu achten.
  • Die Natur wertzuschätzen

 

 

 

Wir fördern die
lernmethodische Kompetenz
des Kindes mit den Zielen:

 

Wir fördern die
Kompetenzen der Resilienz
mit den Zielen:

 

 

 

  • Neues Wissen zu verstehen und zu begreifen, sich dessen Bedeutung bewusst zu werden.
  • Den Umgang mit Medien kritisch zu hinterfragen.
  • Wissen auf unterschiedliche Situationen übertragen zu können.
  • Wissen zur Problemlösung kreativ und sachgerecht einzusetzen.
  • Verschiedene Lernwege kennen und auszuprobieren.
  • Sich bewusst zu machen, wie man eine vorgegebene Lernaufgabe angeht.
  • Eigene Fehler selbst zu entdecken und eigenständig zu korrigieren.
  • Die eigene Leistung einzuschätzen und zu würdigen

 

  • Die Widerstandsfähigkeit zu stärken
  • Bevorstehende Übergänge vorzubereiten
  • damit z.B. der Wechsel von Kindergarten zur Schule positiv gelingt.
  • Wahrnehmen von Situationen die belasten.
  • Kennenlernen und einüben günstiger Bewältigungsstrategien.
  • Belastungen und Veränderungen als Herausforderung und Chance für die persönliche Weiterentwicklung begreifen.
  • Eine positive und schnelle Erholung von belasteten Erlebnissen zu ermöglichen.

 

 

 

Schwerpunkte unserer pädagogischen Arbeit

 

Unser Ziel ist es, die Kinder langfristig und angemessen auf die Schule vorzubereiten, sie neugierig auf ihre Umwelt, auf Sachinhalte und auf ihre Mitmenschen zu machen oder kurz:
Freude am Lernen zu vermitteln. Diese Aufgabe beginnt am Tag der Aufnahme.

Wir wollen den Kindern die größtmöglichen Freiräume für ihre Entwicklung bieten, um die Persönlichkeit des Kindes zu stärken. Wir fördern das Selbstwertgefühl insbesondere durch die Wertschätzung und Bestätigung des Kindes, ohne dies an Bedingungen zu knüpfen. Aus einem hohen Selbstwertgefühl entwickelt sich ein stabiles Selbstvertrauen.

Wir wollen das Kind unterstützen, sich selbst zu organisieren, seine eigenen Stärken und Schwächen zu erkennen und zu diesen mit Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein zu stehen.

 Wir wollen dem Kind die eigene Kultur näher bringen, sie aber auch für andere Kulturkreise interessieren.

Jeder Mensch (aller Nationalitäten, Hautfarben, Behinderungen) soll als etwas Einzigartiges und Besonderes wahrgenommen werden, dem man ganz selbstverständlich Achtung, Akzeptanz und Toleranz entgegenbringt.

Wir schaffen viele Gelegenheiten, bei denen das Kind lernt, selbstbewusst und in sozialer Verantwortung zu handeln.

Wir übertragen dem Kind Verantwortung, damit es lernt, Verantwortung für sich und andere zu übernehmen sowie Konfliktlösungen zu finden.

Die Kinder sollen lernen, zusammen zu halten und sich füreinander einzusetzen.

Wir wollen die Fähigkeit und die Bereitschaft des Kindes, sich in eine demokratische Gemeinschaft einzubringen und deren Regeln anzuwenden, fördern. Wir unterstützen die Kinder, eine eigene Meinung zu finden und diese zu vertreten ebenso wie die Fähigkeit, eine andere Meinung zu akzeptieren und Kompromisse auszuhandeln. 

Wir wollen, dass die Kinder mit allen Sinnen die unersetzbare und verletzbare Umwelt wahrnehmen. Sie sollen Sensibilität für alle Lebewesen und für die Lebensgrundlagen entwickeln. Sie sollen das eigene Verhalten hinterfragen und lernen, was sie selbst zum schonenden Umgang mit der Umwelt beitragen können.

Wir wollen Kinder stark machen: Die Kinder sollen lernen, mit stetiger Veränderung und Belastung kompetent umzugehen. Je mehr Entwicklungsaufgaben den Kindern gelingen, umso mehr stabilisiert sich ihre Persönlichkeit. Sie sollen lernen, Veränderungen als Herausforderung und nicht als Belastung zu begreifen.

Körperliche Fitness, Geschicklichkeit und Körperbeherrschung soll bei dem Kind mit dem Bewusstsein „Bewegung macht Spaß“ einhergehen.
Es soll aber in gleicher Weise erkennen, das eine Ruhe- und Entspannungsphase genauso zur körperlichen Fitness gehört.

Das Wohlbefinden im seelischen, geistigen und körperlichen Bereich soll gefördert werden. Aus diesem Grund üben wir mit dem Kind ein, grundlegende Hygienemaßnahmen selbständig und selbstverständlich zu verrichten. Ferner lernt das Kind den gesundheitlichen Wert einzelner Lebensmittel kennen und schätzen. Außerdem unterstützen wir das Kind beim Finden einer positiven Esskultur

 

Besonderheiten der Kinderkrippe

 

In der Kinderkrippe ist Essen und Trinken, nicht nur Nahrungsaufnahme, vielmehr stellen sie eine existenzielle Form der Bedürfnisbefriedigung dar. Hier werden Erfahrungen des Wohlbefindens, der Geborgenheit und Zuwendung erlebt.

Das bedeutet für uns:

  • Ausreichend Zeit und Raum für die Begleitung dieses Lernprozesses zu geben
  • Förderung einer positiven Esskultur
  • Zulassen und Anerkennung der Autonomiebestrebung des Kindes
  • Offenheit; die Kinder sollen und dürfen intensive Erfahrungen mit dem Essen machen

 In der Kinderkrippe hat die Sauberkeitserziehung einen hohen Stellenwert.
Das Wickeln und den Gang zur Toilette verstehen wir als pädagogische Situation. Wir legen Wert darauf, dass die Pflege nicht ein wiederkehrendes Übel ist, das erledigt werden muss. Deshalb ist uns ein ruhiger liebevoller Umgang im Rahmen der Sauberkeitserziehung sehr wichtig.